Ich habe Schulter–Teil 2

Nachdem der heutige Tag ziemlich idyllisch verlief und ich mich getrost dem Dienstplan für den nächsten Monat erneut zuwenden musste, weil die Frau M. sagte sie kann den Beruf nicht mehr ausüben, weil wir ja immer unterbesetzt bin und sie sich die Schulter ruiniert habe. So löschte ich ihre Dienste im gesamten März und plante um. Sie hat sich ja noch nicht entschieden zu welchem Zeitpunkt sie gehen möchte. Um auf Nummer sicher zu gehen, ich weiß sie wird sowieso bis zum letzten Tag krank sein. Während ich dies tat klingelt das Telefon.

wer Teil 1 noch nicht gelesen hat: hier entlang

“Hallo, ich bins Frau M. ich wollte ihnen nur sagen, dass ich auf jeden Fall bis nächste Woche Ende krank bin, ich war ja heute beim Arzt, also ich bin ja jeden Tag beim Arzt gewesen diese Woche und er meint das wird noch länger gehen, deshalb denke ich dass ich noch länger krank bin.”
Endlich komme ich zu Wort “Auch hallo, haben sie denn schon die Krankmeldung?”
”Nein, ich habe am Montag einen Termin.”
”Achso, ich dachte schon”
”Ja und ich würde dann auch da meine Kündigung mitbringen, ich kann doch zum 28. Februar kündigen”
”Nein jetzt nicht mehr, sie sind ja in der Probezeit und da haben sie 2 Wochen zum Monatsmitte, Monatsende.”
”Also dann kann ich ja zum 07.03. kündigen, das wären dann ja 2 Wochen.”
”Nein, können sie nicht, weil das ja nicht Monatsmitte oder Monatsende ist.”
”Oh, und wie machen wir das dann? Hm…”
”Ich kann ihnen ja einen Auflösungsvertrag anbieten, sagen wir zum 28.02.”
”Wie meinen sie das mit dem Auflösungsvertrag?”
”Nun, das ist so, das ist ein Schriftstück, mit dem wir vereinbaren, dass das Arbeitsverhältnis zum 28.02. aufgelöst wird.”
”Nein, das will ich nicht, das hört sich für mich nicht gut an”
”Ok, dann telefoniere ich mal mit dem GF ob wir eine Kündigung ihrerseits zum 18. akzeptieren können”
”Gut, ich rufe dann in einer halben Stunden wieder an.”
”In Ordnung, bis dahin habe ich das abgeklärt.”
Kurzum rief ich den GF an. Natürlich stimmte er der Kündigung zum 28.02. zu, ansonsten hätte er noch ein halbes Monatsgehalt zahlen müssen und die Dame bis zum letzten Tag krank.”

Als wieder das Telefon klingelte, zeigte sie sich damit einverstanden zum 28.02. zu kündigen. Was jetzt aber anders sein soll als der von mir angebotene Auflösungsvertrag weiß ich auch nicht.

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