In die Tage gekommen

“Hallo, na geht es dir wieder” begrüße ich die Azubine im ersten Jahr, die soeben zum Dienst erschien.
“Ja, Danke.”
”Was war den los mit dir?”
”Ja” sagt sie etwas zaghaft “Ich hatte so Unterbauchschmerzen und dann bin ich zum Arzt gegangen, da meinte der ich habe meine Tage und da schickte er mich zum Frauenarzt”
”Aha?!”
”Ja und die hat mir dann Tabletten gegeben”
”Ah OK Dann!”
”JA is jetzt wieder besser”

Nicht auszudenken was wäre wenn meine anderen 20 weiblichen Mitarbeiter eben die selben Probleme hätten.

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4 Antworten zu In die Tage gekommen

  1. silbertraeumerin schreibt:

    woher willst du wissen, dass die anderen weiblichen mitarbeiter nicht die gleichen probleme haben? sind gar nicht mal so wenig frauen, die während der tage heftig mit schmerzen, übelkeit, schwindel etc. gestraft sind… nur die meisten rennen deswegen nicht zum arzt, sondern beißen die zähne zusammen – oder schlucken stillschweigend tabletten, die extra für diese zeit immer vorrätig im heimischen medikamentenschrank gebunkert werden 😉

    sei froh, dass dir diese monatliche folter erspart bleibt 😉

    • Der Pfleger schreibt:

      Das weiss ich daher, dass die anderen nicht alle 4 Wochen 2 Tage krank sind.

      • Tanja schreibt:

        Das ist kein Beweis! Wenn ich meine Periode habe, geht diese einher mit Migräne, heftiger Übelkeit und stechenden Schmerzen. Ich bekämpfe es mit Ibu 800 und davon bis zu 4 Stück am Tag, dazwischen manchmal noch ein Schlückchen Novamin! Folge davon ist eine schwere Bedröhnung meinerseits, aber ich kann wenigstens einigermaßen arbeiten, um dann nach Feierabend in einen bewußtlosen Schlaf zu versinken. Wenn ich einmal im Monat seelig grinsend über die Station schwebe und mich die Streitereien zwischen dem Personal und zwischen den Bewohnern überhaupt nicht mehr tangieren, weiß meine Stationsleiterin genau was mit mir los ist – Tanja ist mal wieder schwer auf Droge!
        Wir brauchen wohl nicht darüber zu diskutieren, wie gesund die Medikamenteneinnahme in dieser Höhe ist, aber nur dann ist es mir möglich den Arbeitstag zu bewältigen.

  2. Frollein Ronja schreibt:

    Kann ich ganz gut nachvollziehen… Als ich in die Pubertät gekommen, gings mir während der Tage auch immer eine Woche richtig dreckig. Magenkrämpfe, Übelkeit, Schwindel dass ich umgekippt bin…
    Das kann durchaus sein, dass sie das einfach noch nicht einordnen konnte 😉

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