Mit 100 kanns ja jeder ich machs mit 89 oder was will der Pfleger?

Da dies ja nun mein 89. Artikel in meinem Blog hier bei WordPress unter dem Pseudonym „Der Pfleger“ ist, möchte ich diesen Artikel nutzen um mal ein wenig aus dem Nähkästchen zu plaudern.

Vor einigen Jahren habe ich schon mal am Bloggen versucht, damals noch unter meinem reellen Namen. Ich bloggte über meine zweite Leidenschaft und das ist Technik, Computer und so gut wie alles was digital ist. Hier fand ich kaum Anklang, Leser, Kommentatoren, kurz Feedback. Damit komme ich doch schon zum Punkt. Der Pfleger wünscht sich nichtsanderes wie warscheinlich jeder andere Blogger.

Der kleine Pfleger erblickte im Jahre des Herrn 2010 an einem sonnigen Augustvormittag die Pixel der digitalen Welt. Alsbald er seinen ersten Gedanken klar fassen konnte, das war dann so im September und er endlich schreiben (lesen konnte er schon immer) gelernt hatte, entschied er sich diesen Blog zu eröffnen und sich bei Twitter nieder zu lassen. Hier entschied er sich ein paar netten Menschen zu folgen, die in ähnlichen Berufen zu Hause sind wie er um auch ein wenig mehr über die große Welt zu erfahren und auch zu lernen. Für die, die noch nicht wissen wo genau Hintertupfing liegt, dem sei gesagt, dass es in der Nähe von Tupfing und bei Hinternebentupfing. Auf der Karte findet man es eher, wenn man mit geschlossenen Augen den Finger einmal nach links und dreimal nach rechts kreisen lässt bevor man ihn absenkt, dann genau rechts von kleinen Fingernagel.

Nachdem er sich erstmal bekannt machte, schrieb er wie es ihm in den Sinn kam von seinen Erlebnissen.Alle Namen und vielleicht auch die Begebenheiten sind frei erfunden. Ob es die Person Der_Pfleger tatsächlich gibt ist ebenso umstritten, wie ein  9. Planet in unserem Sonnensystem.

Ich erinnere mich allzu gerne an manche Geschichte, die mich, wenn ich sie lese zum schmunzeln bringt. Ich denke recht populär war dabei die Anleitung fristlos gekündigt zu werden.

Warum bloggen Blogger. Warum müssen sie ihren Senf in die weite Welt hinausschleudern? Ich für meinen Teil blogge für die die da draussen an ihren Empfangsgeräten sitzen, stehen oder liegen. Und zwar damit ihr meinen Senf zur Welt  lest, und euch auf irgendeine Art und Weise dazu äussert. Wenn das geschrieben Wort nicht gelesen wird, ist es nicht wert geschrieben zu werden.

Mittlerweile bekomme ich eine Gänsehaut, wenn sich die tägliche Besucherzahl über die 50 erhebt.

Heute schreibe ich also über meinen Beruf, was auch meine erste Leidenschaft ist. In diesem gibt es nie einen langweiligen Tag. Denn hier arbeite ich mit Menschen und da ist immer was los.

Also bin ich Altenpfleger. Vor 15 Jahren als ich mir erstmals Gedanken machen musste, wollte ich etwas technisches lernen. Mein Vater der zwar ein Techniker ist hatte ein Faible für medizinische Berufe und so drängte er mich zum Beruf des Masseurs. Ich machte ein ein-wöchiges Praktikum und fand es schlichtweg befremdlich und eklig. In meinem jugendlichen Alter konnte ich mir davor nicht vorstellen, dass hauptsächlich alte Menschen hier verkehren. So kehrte ich diesem Beruf den Rücken und besuchte eine zwei-jährige technische Berufsfachschule. Zum Ende dieser zwei Jahre bekam ich aber keinen Ausbildungsplatz und landete dann doch in einem sozialen Beruf und machte ein FSJ (freiwilliges soziales Jahr). Und weil mir nichts anderes übrig blieb, machte ich dann eben im Anschluss die Ausbildung. Jetzt bin also seit 13 Jahren in diesem Beruf. Ja es macht mir Freude. Immer noch.

Dennoch denke ich manchmal; „Was wäre wenn?“ Ja, eines Tages mache einen Artikel aus dieser Idee.

Zu meinem Pseudonym kam ich eher durch Zufall. Noch bevor ich die Idee hatte einen Blog zu betreiben, meldete ich mich in einem Forum an und benötigte einen Namen. Weil ja vieles was man aus diesem Beruf heikel sein kann, wollte ich nicht einen meiner bekannten Spitznamen verwenden. Was liegt also näher als der Pfleger. Beim Stöbern auf Doccheck kam ich dann durch Zufall zu dem Blog der Pharmama. Ein paar Wochen des Überlegens und ich schuf diesen Blog. Ich benötigte keine 7 Tage, sondern es war in wenigen Stunden erledigt. Seit dem verfolge ich von mehreren Medizinlern das Geschriebene.

Ich möchte dann doch noch ein paar Worte über mich direkt verlieren. Seit munmehr 10 Jahren bin ich mit meiner Frau verheiratet und habe eine wunderhübsche und liebe Tochter. Eigentlich ist es verwunderlich dass ich bei der mangenlden Freizeit Gelegenheit hatte einen Partner zu ergattern.

Ich wünsche mir und allen die hierher gefunden haben und gerne das was ich hier niederschreibe, lesen möchten, noch viele weitere interessante Begebenheiten über die ich schreiben kann.

Ein paar Dinge möche ich noch nicht unerwähnt lassen. Grundsätzlich wird es von mir keine Bilder geben, die mich zeigen. Ich bin nicht zu haben und darüber bin ich froh. Den Stress einer Partnersuche gebe ich mir nicht nochmal. 😉 Ansonsten bin mit meiem Leben ganz zufrieden. Gut etwas mehr Geld und dafür mehr Freizeit wäre nicht schlecht, aber ich bin zuversichtlich, dass die Tendenz sich genau anders herum entwickeln wird.

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