Bärendreck (2)

„Guten Morgen Frau Grün, ich bin gekommen um ihnen zu helfen beim Waschen und Anziehen, dann bringe ich sie runter zum Frühstück.
„Guten Morgen“ antwortet die strahlende Frau Grün „Haben sie etwas Bärendreck für mich.?“
Auf dem Tisch bemerke ich eine Tüte Lakritzschnecken, denn mittlerweile weiß ich ja was Bärendreck ist.
„Sagen sie mal Frau Grün, warum heisst das eigentlich Bärendreck?“
„Früher als ich noch klein war und es war Markt, da haben wir von den Eltern einen fünfer bekommen, das war ja viel Geld, da sind wir auf den Markt zu den Frauen und haben uns Bärendreck gekauft.“
„Und warum wurde der so genannt?“
„Ja, das weiss ich auch nicht. Ich weiss nur dass der eben so hieß.“

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Alltag, Bewohner, Essen abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu Bärendreck (2)

  1. bravo56 schreibt:

    Ich kannte den Ausdruck, wusste aber auch nicht, woher der kam. Jetzt hab ich deinen Artikel mal zum anlass genommen, nachzuschauen.
    Wikipedia sagt: Im süddeutschen Sprachraum, in der Schweiz sowie in Österreich wird die süße Lakritze mundartlich oft auch Bärendreck genannt, weil der Ulmer (später Nürnberger) Süßwarenfabrikant Karl Bär auf viele Lakritzarten teilweise europaweite Patente innehatte.

  2. Stefan schreibt:

    ja, aber warum BärenDRECK???? Wofür ist das Dreck in diesem Wort / Umgangsnamen????

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s