Herr Pfleger, zum Gespräch!

Als ich so gerade beim verteilen des Mittagessen bin kommt meine Heimleitung auf mich zu und meint: „Herr Pfleger, wir sollten mal miteinander reden!“
„Äh jetzt?, sehr schlechter Zeitpunkt. Wenn ich fertig bin, kann ich gerne hochkommen.“
„Jaja, natürlich muss nicht jetzt sein.“

Stunden später als alle satt sauber und zufrieden sind, schlendere ich hoch und trete die Türe ins Büro ein. Ein wenig mulmig ist mir schon zumute könnte ja sein, dass ich was angestellt habe, von dem ich nichts weiss, auch die Dinge die ich weiss sind nicht besser. 😉

„Hallo da bin ich!“schnappe mir einen Stuhl und mache es mir bequem
„Ach hallo Herr  Pfleger.“
„So sie wollten mit mir reden.“
„Äh ja, ich wollte sie mal fragen wie es ihnen zur Zeit geht?“
„Aso, ja, doch mir gehts gut, bin zufrieden.“
„Ja ich meine wie geht es ihnen damit dass ich nun da bin und sozusagen ihre Stelle oder Schreibtisch besetze.“
„Ganz ehrlich, ich bin froh etwas aus der Leitung raus zu sein und ganz normal zu arbeiten. Zudem ich gerade meine Prüfungen  habe, die mich auch ein klein wenig beanspruchen.“
„Ja aber wir brauchen sie schon noch in der Leitung“
„JA sicher. Dennoch bin ich froh darüber dass ich einiges an Aufgaben an sie übertragen durfte. Denn ich bin heute der Meinung, dass ich mir seimals ein wenig zu viel auferlegen habe lassen.“
„Und wie kommen sie mit mir zurecht?“
„Also ich bin ganz froh, dass sie da sind, und denke das tut der Einrichtung gut. Über Zusammenarbeit brauche ich jetzt nicht zu reflektieren, war ja bisher sehr wenig, aber so von ihrer Art her komme ich gut mit ihnen klar.“
„Ah ok danke. Ich denke auch dass wir noch mehr an Zusammenarbeit haben werden.“
„Sicher vor allem wenn dann im Juli meine Weiterbildung zu Ende ist und ich ich wieder mehr hier bin. Aber jetzt habe ich erstmal die nächsten drei Tage Prüfung.“
„Wie geht es ihnen damit?“
„Mit der Prüfung, die gehe ich gelassen an, kann ich mir doch bei meinen Anmeldenoten  schlechtestenfalls eine Fünf bzw in den anderen zwei Fächern eine sechs erlauben.“
„Äh achso?“
„Joa die Noten interessieren doch eh niemanden und im Endeffekt kommt es doch nur darauf an, dass ich den Schein in der Hand halte.“
„Ja schon.“
„Also warum soll ich mich dann verrückt machen.“
„Oh ist jetzt nicht Übergabezeit?“
„Ja schon aber eigentlich habe schon seit zwölfdreißig Feierabend.“ Ein Blick auf die Uhr verrät uns beiden dass es bereits dreiviertelzwei ist.
„Achso.“
„Ja macht nix, dafür bin ich gestern bälder gegangen. So wenn wir es dann hätten ich sollte mir noch etwas die Unterlagen durchlesen.“
„Äh ja, dann wünsche ich viel Erfolg für die Prüfungen.“

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