Kaffefrevel

Ich bin ein Kaffeevieltrinker, das ist bekannt, im KMH jedoch scheinbar noch nicht. Der Kaffee für die Mitarbeiter ist hier umsonst, dennoch recht dünn gesät. Morgens zur Übergabe kocht der Nachtdienst eine Kanne. Zum Frühstück bringt die Küche mehrere Kannen hoch, was in der Kanne verbleibt und nicht getrunken wird, bleibt oben. In der Regel sind diese dann bis zum Mittagessen aber leer. Somit herrscht ein Defizit bis um vierzehndreißig zum Nachmittagskaffe. Dieses Mangels bewusst, koche ich uns eine Kanne, damit ich bei der Übergabe ein Kaffeeheißgetränk trinken kann.

Nach dem ich meine Bewohner nach dem Mittagessen versorgt hatte, gehe ich voller Vorfreude in den Speisesaal, Karin ist fest am putzen und aufräumen.
„Ähm, wo ist den die Kaffeekanne?“ frage ich allgemein in den Raum hinein
„Äh ach die, die bis vorhin da stand?“
„Ja.“
„Die habe ich aufgeräumt.“
„Und der Kaffee?“
„Ja den habe ich weggeschüttet.“
„Neh näh?“
„Äh ja doch.“

Natürlich war mir zum heulen zumute. Voller Traurigkeit trank ich dann ein Glas Wasser.

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2 Antworten zu Kaffefrevel

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